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Was ist aus den Projekten der "Hike for a Better Life"-Sponsorenwanderung geworden?

Gut ein Jahr ist es her, seit die "Hike for a Better Life"-Wanderer in Nepal die Bergdörfer Tangle und Mohariya im Parbat Distrikt besuchten, um dort die Infastruktur zu verbessern. Ziel der Aktion: Die Dörfer auch für junge Menschen wieder attraktiv machen und so die Abwanderung in die Großstädte minimieren. In unserem Rundbrief 2018 haben wir ausführlich darüber berichtet. Was ist mittlerweile aus den geförderten Infrastrukturprojekten geworden? Alexander Schmidt und seine Frau Laxmi besuchen die Dörfer regelmäßig. Alexander beschreibt hier den Projektfortschritt von ihrem letzten Besuch im November 2018:

Im heutigen Bericht möchte ich kurz die Entwicklung unseres Projektes in Tangle und Mohariya beschreiben. Im November 2018, rund sieben Monate nach der Sponsorenwanderung, waren Laxmi und ich erneut zu Besuch in beiden Dörfern. Während des Monsuns wurde unter Planen am Wasserprojekt und an der Stützmauer für den Schulhof gearbeitet. Besonders die Dorfjugend zeigt viel Arbeitseinsatz. Jedes Haus in beiden Dörfern hat eine Wasserzapfstelle bekommen. In Kürze wird das so lebenswichtige Nass aus allen Hähnen laufen!

Die Bauarbeiten zum Jugendclubhaus beginnen ebenfalls in diesen Tagen. Das Clubhaus soll neben drei kleinen Gästezimmern auch dem gesamten Dorf als eine Art Dorfgemeinschaftshaus dienen. Doch jetzt zu den Details und Bildern.

 

Auf den ersten beiden Bildern oben sieht man den Bauzustand des 15qm Wassertanks in Tangle. Darunter auf dem großen Bild sieht man Laxmi sitzend vor dem fertigen Wassertank. An Anschlüsse für die Wasserversorgung, für den Überlauf und die Zuläufe aus den Quellwasserleitungen wurde ebenfalls gedacht!

Im November ist die Quellfassung fertig und wartet auf den Anschluss ans Wassernetz, vermutlich sehr bald.

Jedes Haus in Tangle und Mohariya hat eine eigene Wasserzapfstelle! Das ist schon einzigartig in Nepals Bergen. Keiner muss mehr schwere Wasserkrüge vom Brunnen über steile Treppen und lange Entfernungen zum eigenen Haus schleppen.

Weitere Bilder zeigen die Wasserzapfstellen vor anderen Häusern. Zwei Zapfstellen liegen direkt nebeneinander, damit jedes Haus seine eigene hat. Sogar unsere alte Frau im Dorf, die seit dem Erdbeben nur noch vor dem Haus lebt, hat eine Zapfstelle bekommen.

Im Mai hatten die Dorfbewohner mühevoll jede Menge Steine für die Gabionen Stützmauer für den Schulhof herbeigeschleppt. Obiges Bild zeigt die Entstehung der Gabionen Stützmauer. Alle Gabionen werden von den Dorfbewohnern selber gefüllt. Vor der Schule soll der Jugendclub entstehen.

Um überhaupt ein Haus bauen zu können, muss erst einmal Holz geschlagen werden, denn ein Baumarkt ist nicht in der Nähe. Die ersten Balken fürs Clubhaus liegen schon vor dem Baugrundstück und trocknen in der Sonne. Baubeginn ist im Dezember. Vermutlich wird das Clubhaus bis Ende Mai 2019 fertig sein. Laxmi durfte sogar die Ausrichtung des Clubhauses festlegen. Alle Gästeräume haben direkten Bergblick.

Die Quellfassung in Mohariya ist fertig. Das Dorf unter Tangle verfügt über eine ergiebigere Wasserquelle als Tangle. Ist das nicht ein gewaltiger Wassertank in Mohariya? Endlich ist der Wassermangel im Ort beseitigt. In diesen Tagen erhalten alle Zapfstellen im Ort Wasser aus dem großen Tank, der noch zum Teil mit Erdreich umhüllt wird.

Wir danken noch einmal den Sponsorenwanderern, den Sponsoren und Spendern dieses großartige Projekt für die jetzt glückliche Dorfbevölkerung zu ermöglichen.

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