Font Size

SCREEN

Layout

Cpanel
Aktuelle Seite: Home Projekte Sonstige Aktivitäten Berufsvorbereitung

Berufsvorbereitung

Im Frühjahr 2011 haben wir in Zusammenarbeit mit Christiane Karsch, die wir damals bei Manager ohne Grenzen angefragt hatten um uns zu unterstützen, eine Berufsberatung für unsere Jugendlichen aufgebaut und eingeführt.

Die Idee entstand aus der Anforderung, dass unsere Jugendlichen nach der 10. Klasse aus unserem Projekt entlassen werden, ohne richtig zu wissen, in welche Richtung sie fortan gehen sollen. In einem traditionsbewussten Land wie Nepal, wo die Kinder meistens die Berufe ergreifen, die zuvor auch ihre Eltern ausgeführt haben, sind Kinder, die in Heimen aufgewachsen sind, trotz guter Schulbildung oft haltlos und landen wieder auf der Straße.

Wir wollen unsere Kinder und Jugendlichen nachhaltig ausbilden, sodass sie als Multiplikatoren in ihrem Land den Wandel aktiv mitgestalten können.

Wie sieht die Berufsvorbereitung aus, in einem Land, in dem sich das „Gedanken-über-die-Zukunft-machen" nicht in der Lebensart verankert ist?

Wir führen die Kinder bereits im Kinderdorf in Pokhara an das Thema heran und begleiten sie in unterschiedlichen Facetten bis zum Ende der 10. Klasse und wenn nötig darüber hinaus.

PraktikumIm Children's Village besteht die vorbereitende Aufgabe der Betreuer und Lehrer in erster Linie aus „Talent Scouting", das heißt dem Erkennen von Stärken und Fähigkeiten sowie Firmenbesuchen, um verschiedene Jobs erst einmal kennen zu lernen. So sollen die Jugendlichen bereits ab der 6. Klasse informiert werden, was sie für Möglichkeiten und Ver- dienstchancen in Branchen haben, die sie zuvor nicht kannten, und ihre Neigungen erkennen. So werden beispielsweise ein Krankenhaus, eine Bank, ein IT-Collage, ein Supermarkt oder auch eine Schreinerei besucht. Begleitet wird der Besuch immer von einem Angestellten, der den Jugendlichen die Abläufe und Jobs erklärt. Ihnen wird dabei auch vermittelt welche Kenntnisse, Fähigkeiten und Schulnoten sie für die jeweiligen Jobs mitbringen müssen. Bisheriges Highlight war ein Praktikumstag in einem Hotel, wo sie richtig bei der Zimmerreinigung, bei der Gartenarbeit und in der Küche mit anpacken durften.

Die Fähigkeiten und Ergebnisse dieser ersten Vorbereitung werden dokumentiert und an das Jugendhostel in Kathmandu weitergegeben, wo die Schüler der 9. und 10. Klasse untergebacht sind.
Hier finden regelmäßig Einzelinterviews zur Berufswahl statt. Diese werden von unseren Betreuern vor Ort durchgeführt und ebenfalls dokumentiert. Gleichzeitig wird abgeglichen, ob die schulischen Leistungen und Fähigkeiten auch mit den Berufsinteressen vereinbar sind. Haben die Jugendlichen ihre Wünsche geäußert, wird geschaut, wo sie praktische Einblicke in die angestrebte Arbeit bekommen können.

Unterstützend haben wir seit Frühjahr 2013 drei Werkstätten im Jugendhostel eingerichtet. Einmal im Jahr werden hier handwerkliche Grundkenntnisse in der Holz- und Metallverarbeitung sowie Elektrifizierung vermittelt.

Mit den Zehntklässlern werden zudem in Form von Rollenspielen Bewerbungsgespräche simuliert und das Erstellen von Bewerbungsunterlagen geübt. Denn anders als in Deutschland lernen die Jugendlichen diese berufsvorbereitenden Maßnahmen nicht in der Schule.

Im Frühjahr 2011 haben wir in Zusammenarbeit mit Christiane Karsch, die wir damals bei Manager ohne Grenzen angefragt hatten um uns zu unterstützen, eine Berufsberatung für unsere Jugendlichen aufgebaut und eingeführt.

 

Die Idee entstand aus der Anforderung, dass unsere Jugendlichen nach der 10. Klasse aus unserem Projekt entlassen werden, ohne richtig zu wissen, in welche Richtung sie fortan gehen sollen. In einem traditionsbewussten Land wie Nepal, wo die Kinder meistens die Berufe ergreifen, die zuvor auch ihre Eltern ausgeführt haben, sind Kinder, die in Heimen aufgewachsen sind, trotz guter Schulbildung oft haltlos und landen wieder auf der Straße.

 

Wir wollen unser Kinder und Jugendlichen nachhaltig ausbilden, sodass sie als Multiplikatoren in ihrem Land den Wandel aktiv mitgestalten können.

 

Wie sieht die Berufsvorbereitung aus, in einem Land, in dem sich das „Gedanken-über-die-Zukunft-machen“ nicht in der Lebensart verankert ist?

 

Wir führen die Kinder bereits im Kinderdorf in Pokhara an das Thema heran und begleiten sie in unterschiedlichen Facetten bis zum Ende der 10. Klasse und wenn nötig darüber hinaus.

 

Im Children’s Village besteht die vorbereitende Aufgabe der Betreuer und Lehrer in erster Linie aus „Talent Scouting“, das heißt dem Erkennen von Stärken und Fähigkeiten sowie Firmenbesuchen, um verschiedene Jobs erst einmal kennen zu lernen. So sollen die Jugendlichen bereits ab der 6. Klasse informiert werden, was sie für Möglichkeiten und Ver- dienstchancen in Branchen haben, die sie zuvor nicht kannten, und ihre Neigungen erkennen. So werden beispielsweise ein Krankenhaus, eine Bank, ein IT-Collage, ein Supermarkt oder auch eine Schreinerei besucht. Begleitet wird der Besuch immer von einem Angestellten, der den Jugendlichen die Abläufe und Jobs erklärt. Ihnen wird dabei auch vermittelt welche Kenntnisse, Fähigkeiten und Schulnoten sie für die jeweiligen Jobs mitbringen müssen. Bisheriges Highlight war ein Praktikumstag in einem Hotel, wo sie richtig bei der Zimmerreinigung, bei der Gartenarbeit und in der Küche mit anpacken durften.

 

Fotos von Ingrid Patzsch und Christiane Karsch einfügen

 

Die Fähigkeiten und Ergebnisse dieser ersten Vorbereitung werden dokumentiert und an das Jugendhostel in Kathmandu weitergegeben, wo die Schüler der 9. und 10. Klasse untergebacht sind.

Hier finden regelmäßig Einzelinterviews zur Berufswahl statt. Diese werden von unseren Betreuern vor Ort durchgeführt und ebenfalls dokumentiert. Gleichzeitig wird abgeglichen, ob die schulischen Leistungen und Fähigkeiten auch mit den Berufsinteressen vereinbar sind. Haben die Jugendlichen ihre Wünsche geäußert, wird geschaut, wo sie praktische Einblicke in die angestrebte Arbeit bekommen können.

 

Unterstützend haben wir seit Frühjahr 2013 drei Werkstätten im Jugendhostel eingerichtet. Einmal im Jahr werden hier handwerkliche Grundkenntnisse in der Holz- und Metallverarbeitung sowie Elektrifizierung vermittelt.

 

Mit den Zehntklässlern werden zudem in Form von Rollenspielen Bewerbungsgespräche simuliert und das Erstellen von Bewerbungsunterlagen geübt. Denn anders als in Deutschland lernen die Jugendlichen diese berufsvorbereitenden Maßnahmen nicht in der Schule.
Aktuelle Seite: Home Projekte Sonstige Aktivitäten Berufsvorbereitung