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Die Geschichte von Chhabi lal Gurung

07. Juli 2016 - „Es war einmal...“ So fangen Märchen an wie etwa das von Aschenputtel. Doch so könnte auch die Geschichte von dem behinderten Jungen Chhabi lal Gurung beginnen.

Als Alexander Schmidt im Herbst 2015 auf einer seiner Bergtouren mit einer deutschen Reisegruppe mal wieder nach Singdi – die Bergdorf-Siedlung, die wir bei Infrastrukturprojekten unterstützen und so dafür sorgen, dass die jungen Menschen nicht in die Stadt ziehen – kam, rastete die Gruppe im Schatten eines Pipalbaums auf einem kleinen Dorfplatz. Da Alex die nepalesische Sprache spricht, wurde er durch Zufall Zeuge eines Gesprächs unter Dorfbewohnern. Eine Frau unterhielt sich mit einer anderen über einen Jungen im Stall. Alex fragte die Frauen, was es mit dem Jungen im Stall auf sich habe und bekam die Antwort, dass sie nicht genau wüssten, ob es nur ein Gerücht wäre. Wo der Stall mit dem Jungen sei, wäre ihnen nicht bekannt. Das machte Alex misstrauisch und er forschte weiter nach.

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Neues Einstufungssystem beim SLC

05. Juni 2016 - Der Abschluss SLC entspricht in Deutschland der Mittleren Reife. Es ist natürlich wünschenswert, dass alle Jugendlichen aus unserem Projekt das SLC bestehen, um von dort aus ihren weiteren Lebensweg eigenständig zu beschreiten. Doch die Leistung mancher Jugendlichen ist so schwach, dass wir es befürworten würden, wenn sie nach der neunten Klasse eine praktische Ausbildung machen würden, statt sich durch das schwere theoretische Wissen zu quälen.

Jetzt wird es den Jugendlichen allerdings noch leichter gemacht, das SLC zu schaffen. Das Bildungsministerium hat beschlossen, dass selbst Schüler, die nur 25% der geforderten Leistung erbringen, nicht sitzenbleiben bzw. nach dem SLC das Fachabitur machen können. Das neue System sieht folgende Einstufungen vor:

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Waisenkinder aus Erdbebengebieten

13. Januar 2016 - Direkt nach dem Erdbeben hatten sich unsere Leitung und Hausmütter im Kinderdorf spontan dazu bereit erklärt 20 Erdbebenwaisen aufzunehmen. Lange hat es gedauert bis wir nach zähen Verhandlungen mit Regierungsmitgliedern nun endlich die 20 zusätzlichen Kinder im Kinderdorf aufnehmen konnten. Begründet war dies durch die undurchsichtige Lage nach dem Beben und die Bemühungen, die Kinder möglichst in ihrer gewohnten Umgebung weiter aufwachsen zu lassen.

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Weiteres Leid nach dem Erdbeben

15. Februar 2016 - Durch die schweren Erdbeben vom 25. April und 12. Mai 2015 haben rund 600.000 Familien ihr Dach über dem Kopf verloren und die meisten von ihnen leben nach wie vor in Zelten oder Wellblechhütten. Laut dem Nachrichtenmagazin Spiegel hat die Regierung Nepals 3,6 Milliarden Euro Hilfsgelder immer noch nicht abgerufen. Doch der wirtschaftliche und humanitäre Schaden, der durch die fast fünfmonatige Versorgungsblockade (23.09.2015 bis 06.02.2016) an der indischen Grenze entstanden ist, hat zu einem weitaus größeren Beben geführt und lässt die Bevölkerung nach wie vor leiden.

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