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Die Schäden und ihre Folgen

Nepal und das Erdbeben sind aus den Presseberichten verschwunden und haben aktuellen Themen Platz gemacht. Doch wir, die wir in ständigem Kontakt mit der nepalesischen Bevölkerung stehen, bekommen mit, dass sich die Lage für die vom Erdbeben betroffenen Regionen in dem armen Entwicklungsland kaum verbessert hat.

Nach wie vor werden laut dem seismologischen Institut fast wöchentlich und manchmal sogar täglich Erdstöße in Kathmandu und der Region Gorkha bis zu einer Stärke von 4.8 gemessen. Und wer einmal ein Erdbeben selbst miterlebt hat, kann sich vorstellen, welche Ängste bei einem noch so kleinen Ruckeln entstehen – vor allem, wenn man in Häusern mit Rissen lebt. Die Folge ist, dass die Menschen immer wieder panisch aus den Häusern laufen und Schutz im Freien suchen. Viele schlafen trotz der Monsunzeit lieber in Zelten.

Hinzu kommt nun der außergewöhnlich starke Monsunregen, der Landmassen und Dörfer mit sich in die Tiefe zieht, wie es Ende Juli nur 12 km von unserem Kinderdorf entfernt, in Thulakhet/Ghatichina, passiert ist. Neun Dörfer waren davon betroffen und 11 Menschen sind ums Leben gekommen.

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Mit unserer Wellblechaktion, die wir nach wie vor mit Hilfe Ihrer Spendengeldern durchführen können, konnten wir auch diesen armen Menschen ein wenig helfen. Die Mitarbeiter unseres Kinderdorfs haben die Wellbleche in die betroffene Region gebracht, was sogar von der örtlichen Presse honoriert wurde. Wir können es zwar nicht lesen, erkennen aber das Bild wiederwink

Wellblechhilfe ThulakhetThulakhet Wellblechhilfe

Der sonst so schöne Fewa-See in Pokhara hat sich in ein schlammiges Gewässer mit jede Menge Treibholz aus den Bergen verwandelt. Die Bevölkerung am Rande des Sees freut sich allerdings über den Holzsegen.

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