Font Size

SCREEN

Layout

Cpanel

Beiträge

Namaste Nepal!

Hier beginnt nun also das Abenteuer Nepal und das hier ist somit unser erster sogenannter Logbucheintrag.

Ich habe es mir vorbehalten, bereits in Deutschland zu schreiben, da weder ich, noch der Rest der ersten Reisegruppe eine Ahnung hatte, was uns hier erwarten würde.

Umso mehr ist es nun der perfekte Ort und die perfekte Zeit dafür. Es ist 5 Uhr morgens und ganz gemächlich beginnt hinter den Bergen des Himalaja, die Sonne aufzugehen.

SONNENAUFGANG 1 SONNENAUFGANG 2

Und trotz seiner manchmal zu inflationären Benutzung, kommt man fast nicht umher, für diesen Moment, das Wort magisch zu benutzen.

Mit dem Licht kommen nun auch die Menschen aus ihren Häusern und man merkt, wie das Leben langsam beginnt Fahrt aufzunehmen.

STREETLIFE YOUTHHOSTEL 2C

Ein Schauspiel, das ich dank meines total durcheinander gebrachten Rhythmus miterleben darf.

8 Stunden sind wir nun im Hostel, aber allein die ersten 8 Minuten machten uns sofort klar, dass wir hier sehr willkommen sind. Gerädert nach fast 24 Stunden Reise, brauchten Raj, der Leiter des Hostels, und die Jugendlichen nur wenige Momente, um uns ein gutes Gefühl zu verschaffen.

Sofort wurden auch alle Mechanismen in der Küche in Gang gesetzt, um uns standesgemäß mit einem hervorragenden Dal Bhat zu begrüßen.

DAL BHAT 1 DAL BHAT 2

Nach all dem Essen im Transitbereich der letzten Stunden, stellte es sich als wahre Geschmacksexplosion heraus.

Wir besprachen, alles Organisatorische auf heute Mittag zu verschieben, da wir wohl alle nicht zu mehr in der Lage waren, als unseren Tee auszutrinken und uns ins Bett zu legen. Wenigstens konnten wir hierbei kurz noch jemanden zum Lachen bringen: Udip, einer der Jugendlichen, stellte fest, dass die Betten anscheinend keinen europäischen Größenstandards entsprechen. Wir verabschiedeten uns, streckten die Füße aus dem Bett und schliefen ein.

Mittlerweile ist es nun fast 6 Uhr und alle Feuerstellen, die man von der Dachterrasse des Hostels erspähen kann, brennen wieder.

Vögel singen, Laster hupen und Hunde jagen Tauben auf benachbarten Dächern. Vorbeiziehende Leute grüßen freundlich nach oben, während sich die Umrisse der Berge, dank der Sonne, immer klarer abzeichnen. Mittlerweile scheint sie mir mitten ins Gesicht und gewinnt mir ein zufriedenes Lächeln ab.

Wir alle sind gespannt, was uns in den nächsten Wochen hier erwartet. Aber für den Moment bleibt nicht mehr zu sagen als: „Guten Morgen Nepal.“