Font Size

SCREEN

Layout

Cpanel
Aktuelle Seite: Home Präsentationsmaterial Presseberichte Pressearchiv

 

 

Kontraste beeindrucken nachhaltig

Alexander Schmidt berichtet von faszinierender Landschaft und Armut in Nepal

Ostthüringer Zeitung, 11. Februar 2010

symbolischer Scheck

Alexander Schmidt und Vereins-
chefin Anne-Katrin Schnappauf
mit dem symbolischen Scheck.

Bad Klosterlausnitz (OTZ). Schneebedeckte Bergriesen im gleißenden Sonnenlicht vor fast unwirklich blauem Himmel - atemberaubende Bilder aus dem Hochgebirge Nepals - aufgenommen von Alexander Schmidt während einiger Trekkingtouren im Himalaja. Doch er zeigt auch andere Aufnahmen, bei denen einem der Atem stockt: Kinder im Müll Kathmandus auf der Suche nach etwas Essbarem.

Diese Kontraste waren es, die die Besucher der beiden Vorträge des Vorsitzenden des Freundeskreises Nepalhilfe e. V. (FNH) jüngst in der Moritz-Klinik Bad Klosterlausnitz nachhaltig beeindruckten.

So fand das Projekt des FNH mit Kinderdorf und Schule in Bhakunde (bei Pokhara) nicht nur Anerkennung, sondern auch bereitwillige finanzielle Unterstützung in Form von Geldspenden. Zu Beginn der Vorträge übergab die Vorsitzende des Hermsdorfer Vereins Children of Nepal e. V., Anne-Katrin Schnappauf, dem Vorsitzenden des FNH symbolisch einen Scheck in Höhe von 2000 Euro. Dieses Geld wird, wie auch die Spenden der vergangenen Jahre, in die Schule fließen - diesmal konkret in die Englisch-Ausbildung der Grundschullehrer, denn ab der 5. Klasse wird in dieser Schule ausschließlich in Englisch unterrichtet. Es gibt auch schon Vorstellungen, wie künftig weitere Spenden des Hermsdorfer Verein sinnvoll in die Projekte einfließen können. Diese Spendengelder resultieren hauptsächlich aus dem Verkauf gebrauchter Bücher. Der Buchverkauf zuvor am Nachmittag z. B. erbrachte einen Erlös von 165 Euro.

Insgesamt war es ein gelungener Tag, der sicher manchem Besucher erneut vor Augen führte, wie notwendig langfristige Hilfe in Ländern wie Nepal ist. Beide Vereine bedanken sich für die Spenden sowie für die Unterstützung durch die Moritz-Klinik. nach oben

Schüler helfen Studenten in Nepal

Steffenberger sammeln 2000 Euro

Hinterländer Anzeiger, 29. Januar 2009

Steffenberg-Niedereisenhausen (val). Die Mittelpunktschule „Oberes Perftal" in Niedereisenhausen hat dem Freundeskreis Nepalhilfe einen Scheck über 2000 Euro überreicht. Das Geld stammt aus den Einnahmen der beiden Weihnachtsmärkte, die die Grund- und Förderstufenschüler Anfang Dezember veranstaltet hatten. „Das ist der höchste Betrag, den wir je von einer Schule bekommen haben", sagte Alexander Schmidt, Vorsitzender und Gründer des Vereins Nepalhilfe.

Alexander Schmidt in der Steffenberger SchuleUm den Schülern zu zeigen, wohin das Geld fließt, das sie durch ihre selbstgebastelten Weihnachtsdekorationen und gebackenen Plätzchen eingenommen haben, hatte Schmidt unter anderem ein Modell des Kinderdorfes mitgebracht, das der Verein vor neun Jahren bei Pokhara in West-Nepal zu bauen begonnen hatte. Der Vorsitzende erklärte den Schülern unter anderem, wie groß das Projekt mittlerweile geworden ist. Das ganze Dorf sei über Spenden finanziert.

Noch besser veranschaulichten die Fotos das Leben im Kinderdorf, die Schmidt zeigte und mit Geschichten würzte. Die Bilder offenbarten, in welch armen Verhältnissen die Kinder in Nepal teilweise leben und wie sehr sich diejenigen freuen, die in dem Kinderdorf eine Zuflucht gefunden haben.

„Dort wird den Kindern das gegeben, was für euch ganz normal ist, sie aber nicht kennen: eine Familie" erklärte Schmidt. Derzeit leben 69 Kinder im Dorf und weitere 15 Jugendliche seien in einer angegliederten Herberge untergebracht. „Dorthin wechseln sie, wenn sie zu alt für das Kinderdorf geworden sind und eine Ausbildung machen", erklärte der Vorsitzende.

Mit einem Teil des Gelds der Mittelpunktschüler will Schmidt denn auch gezielt das Studium eines dieser jungen Erwachsenen unterstützen.

Außerdem sei kürzlich eine Kindergärtnerin im Dorf im reformpädagogischen Montessori-Konzept geschult worden und benötige nun die entsprechenden Materialien, um mit den Kindern arbeiten zu können. „Eine solche Ausbildung kostet 250 Euro. Ich denke, eure Spende hat es möglich gemacht, dass eine weitere Kindergärtnerin ausgebildet werden kann", fügte Schmidt hinzu. Die Schüler ermunterte er außerdem, den Kindern in Nepal einen Brief zu schreiben. „Im Februar werde ich wieder in das Dorf fahren und eure Briefe mitnehmen", versprach er. Vielleicht ergebe sich ja eine Brieffreundschaft. nach oben

Ihr Ruhestand gehört den armen Kindern von Nepal

Frankfurter neue Presse, 24. September 2008

von Christine Šarac

Irmgard Schlaeger
In ihrer Wohnung hat Irmgard Schlaeger eine kleine Galerie eingerichtet, in der sie die farbenfrohen Produkte aus Nepal anbietet. Das Geld kommt den Frauen und Kindern in dem asiatischen Land zugute. Foto: Jochen Reichwein

Oberursel. Irmgard Schlaeger denkt fast täglich an Nepal. An die beeindruckende Himalaya-Landschaft, die farbenfrohen Kleider der Frauen, die schier unendliche Freundlichkeit der Menschen, aber auch daran, wie arm und hilfsbedürftig diese Menschen sind. Ihren nächsten Aufenthalt dort, eine Informationsreise für Interessierte an ihren beiden Projekten, bereitet die ehemalige Lehrerin der Feldbergschule gerade vor. Im April nächsten Jahres soll es wieder losgehen, denn die 66 Jahre alte Pädagogin möchte als Mitarbeiterin im Vorstand des Vereins Freundeskreis Nepalhilfe noch viel erreichen.

Vor zehn Jahren fing alles an. «Damals plante ich eine Urlaubsreise nach Nepal. Nicht als Pauschaltouristin, sondern ganz individuell wollte ich das Land erkunden», erinnert sie sich. «Ein Schulkollege von mir erfuhr davon und lud mich ein, sein Projekt, das er in Nepal unterstützt, zu besuchen.» Wie sich allerdings herausstellte, war dieses nicht auf Irmgard Schlaegers Reiseroute gelegen. «Bei Recherchen über Nepal im Internet stieß ich aber auf ein anderes Projekt, ein Waisenhaus in Pokhara, der drittgrößten Stadt Nepals, das ich besuchte», so Schlaeger. Sie fuhr jedoch nicht, ohne sich zuvor beim Vorstand des Projektes in Marburg zu erkundigen, was die Kinder dort gebrauchen können. «Ich kam schließlich mit Fußbällen und Malstiften dort an. Niemand verstand mich, doch die Kinder freuten sich riesig», erinnert sie sich. Nach dieser Reise hatte sich Irmgard Schlaegers Leben verändert. Sie hatte sich entschieden, mehr für diese Menschen tun zu wollen.

«Inzwischen ist besagtes Waisenhaus zu einem Kinderdorf angewachsen, in dem zurzeit rund 80 Jungen und Mädchen im Alter von 4 bis 16 Jahren leben», berichtet sie. Durch den Verkauf von nepalischen Handarbeiten, die allesamt aus dortigen Frauenprojekten stammen, finanziert der Freundeskreis Nepalhilfe seine Projekte. Ebenso durch Spenden und andere Benefizveranstaltungen. Irmgard Schlaeger, die in ihrem Haus in Frankfurt-Bockenheim außerdem eine kleine Galerie eingerichtet hat, öffnet bei Ausstellungen auch ein kleines Zimmer, den so genannten Shop, in dem die Produkte ebenfalls angeboten werden.

Seitdem die ehemalige Lehrerin für Betriebswirtschaft, Buchführung und kaufmännisches Rechnen im Jahr 2005 in Pension gegangen ist, hat sich auch ihr Engagement ausgedehnt. «Vor fünf Jahren habe ich die Nepalhilfe-Irmgard-Schlaeger-Stiftung gegründet», berichtet die Pensionärin. Ziel der Stiftung sei es, die Ernährung und Grundbedürfnisse der Kleinen im Kinderdorf langfristig zu sichern.

Nun könnte man meinen, dass die gebürtige Kölnerin damit genug zu tun hätte. Doch Irmgard Schlaeger lächelt über solche Bemerkungen nur. «Viele Dinge, sind mir einfach zugeflogen und ich habe lediglich die Fäden miteinander verknüpft», sagt sie. Als «dritter Faden» kamen vor einem Jahr die Business And Professional Women (BPW) Germany dazu. Irmgard Schlaeger gehört der Sektion Wiesbaden an. «Eine Bekannte überredete mich dazu, einfach mal mitzukommen», so Schlaeger über das berufliche Frauennetzwerk. Die Organisation arbeitet international und wie es der Zufall wohl so wollte, gibt es auch eine BPW-Ortsgruppe mit 40 Mitgliedern in Pokhara. Diese besuchte Irmgard Schlaeger bei einer ihrer Nepalreisen.

Kurze Zeit später gaben die BPW-Frauen aus Pokhara Kurse über Hygiene und Haltbarmachung von Nahrungsmitteln im Kinderdorf. «Und als BPW Germany ein soziales Projekt im Ausland starten wollte, habe ich gleich Pokhara ins Spiel gebracht», erzählt Irmgard Schlaeger lächelnd. So entstand im Oktober 2007 ein Projekt zur Computerschulung von sozial benachteiligten jungen Mädchen und Frauen. «Wir haben durch die deutschen Clubs insgesamt 10 000 Euro gesammelt und davon zehn Computer sowie ein PC-Schulungszentrum finanziert», berichtet die engagierte Frankfurterin. Die Frauen werden in zweimonatigen Kursen in Office- und Internetanwendungen fit gemacht, so dass sie anschließend eine qualifizierte Arbeit finden können. «Wir streben an, dass sich das Projekt nach drei Jahren durch die Kursgebühren selbst tragen kann», sagt Irmgard Schlaeger. Die Teilnahme an diesem Angebot kostet die Frauen umgerechnet etwa 1,50 Euro. nach oben

Kinder helfen Kinder

Bilfinger Grundschüler stellen Benefizkonzert auf die Beine

Pforzheimer Zeitung, 22. Mai 2007

Bilfinger Schüler

Kinderarbeit in Asien stand im Mittelpunkt beim „Song vom Steine klopfen“

KÄMPFELBACH-BILFINGEN. „Alle, alle Kinder dieser Erden, die wollen gerne gute Freunde werden.“ Unter diesem Motto hatte der Chor der Grundschule Bilfingen zum Benefizkonzert für das Kinderdorf des Freundeskreises Nepalhilfe bei Pokhara in Nepal eingeladen. Dazu konnte Rektor Ludwig Hanisch in der voll besetzten Aula über 120 Zuhörer begrüßen. Er lobte den „guten Geist“ der Kinder an der Bilfinger Schule, denn die Hilfsbereitschaft und der Anstoß zum Nepal-Konzert war von den Viertklässlern ausgegangen. Sie regten im vergangenen Dezember voll Tatendrang dieses Projekt an. So studierte der Schulchor zusammen mit der Instrumentengruppe unter der Leitung von Monika Leibold völkerverbindende Lieder aus aller Welt ein. Es entstand ein über einstündiges Konzert, das auf fremde Kulturen und vor allem auf die Probleme der Kinder in anderen Regionen dieser Erde aufmerksam machen sollte.

Auch Alexander Schmidt hatte mal bei einer Nepalreise einen Traum, der 1995 zur Gründung des Freundeskreises Nepalhilfe und schließlich zum Aufbau eines Kinderdorfes führte, worüber er den Zuhörern berichtete. Er brachte auch Handarbeiten von Nepal zum Verkauf mit. Die Schulkinder hatten viel gebastelt und angeboten. Süßigkeiten gab es von fünf Cent aufwärts. Das „Auge Gottes“ aus Mexiko kostete 50 Cent. So kamen zusammen mit den Kuchen und Brezeln des Elternbeirates sowie den Spenden der Zuhörer aus vielen Kleinbeträgen über 800 Euro für das Kinderdorf in Nepal zusammen.   nach oben

»Das Lächeln kommt aus der Seele«

Nepaltag mit Diavortrag und Literatur im Cafe Johannisberg - Jugend-Hostel in Kathmandu im Bau

Wetterauer Zeitung, 29. Mai 2006

Bad Nauheim (rod). »Die Menschen sind farbenfroh und vielfältig«, erzählte Alexander Schmidt, Vorsitzender des Freundeskreises Nepalhilfe, während seines Diavortrags am Samstag im Rahmen des Nepaltags im Cafe Johannisberg. Farben spielten eine sehr wichtige Rolle in dem Königreich, so stehe rote Kleidung beispielsweise dafür, dass die Trägerin verheiratet sei. Rund 40 Zuschauer waren gekommen, um viel Interessantes über das kleine Land zwischen China und Indien zu erfahren, in dem mittlerweile knapp 30 Millionen Menschen leben.

Mit über drei Prozent jährlich habe der Staat eine der höchsten Bevölkerungswachstumsraten - trotz der höchsten Kindersterblichkeitsrate - der Welt. Die Menschen seien sehr arm: »Sparen ist etwas, was nicht geht, bei 20 bis 40 Euro Verdienst pro Monat«, erklärte Schmidt. Die meisten lebten von der Landwirtschaft und hätten nur eine Handvoll Reis am Tag zu essen.

Der Referent zeigte Bilder von der atemberaubenden Landschaft des Himalayastaates - unter anderem vom Mount Everest, der nach neuesten Berechnungen zwei Meter hoher sein soll als bisher bekannt -, von Menschen, Städten und Handwerkskunst. Auch von der Familie, die ihn, unabhängig von seinem Alter, »adoptiert« habe, zeigte Schmidt Fotos.

Immer, wenn er auf seinen Reisen dort ankomme, werde er mit Joghurt und Reis für ein gutes Leben gesegnet. Zu dem Vortrag spielte Monika Leibold am Klavier meditative Melodien, die den Bildern eine ganz besondere Atmosphäre verliehen.

Der Kontrast zwischen der teilweise extremen Armut und der Fröhlichkeit der Einwohner kam in den Geschichten zum Ausdruck, die Carmen Renate Köper zwischen den Bilderserien vortrug. Die ehemalige Akteurin am Schauspielhaus Frankfurt las Texte aus und über Nepal sowie über die Lebensverhältnisse und Gewohn­heiten der Nepalesen. Das Besondere an den Augen der Landeseinwohner »ist das Lächeln, mit dem sie jeden willkommen heißen und das aus der Seele kommt«, erzählte eine Geschichte von Shankar Lamichhane. Dieses Lächeln könne man in keinem Buch oder Reiseführer beschreiben.

Der Freundeskreis Nepalhilfe hatte zu dem Vortrag einige Stände aufgebaut, an denen man sich den ganzen Tag über die Arbeit des Viereins, die nepalesischen Menschen und Projekte informieren konnte und viele landestypische Erzeugnisse kaufen und bestaunen konnte: Pashmina, Schmuck, Kleidung, Spielzeug, Gewürze und mehr. Die Buchhandlung am Park bot zudem Bücher zum Thema an. Wer sich kulinarisch verwöhnen lassen wollte, konnte sich im Restaurant nepalesisch verköstigen.

Der Freundeskreis zieht mit solchen Veranstaltungen durch ganz Deutschland und wirbt damit für Spenden für ein Kinderdorf und eine Schule, die er in Nepal finanziert. Zwischen 600 und 700 Kinder wohnen und lernen dort. Vor kurzem wurde mit Hilfe von Spendern und Sponsoren mit dem Bau eines Jugend-Hostels begonnen. Jugendliche, die in der Hauptstadt Kathmandu eine Ausbildung machen, können hier wohnen. Mit Diavorfragen und Ständen wolle der Verein vor allem auf sein Begehren, für die Einrichtungen Geld zu sammeln und den Kindern zu helfen, aufmerksam machen, so der Vorsitzende.

Unterstützt wurde der Nepaltag in Bad Nau­heim von der Sportklinik und dem Zonta-Club. Wer mehr über den Verein und seine Arbeit erfahren möchte, besucht die Internetpräsenz unter www.nepalhilfe.de.  nach oben

Kinder in Not werden unterstützt

Seit zehn Jahren engagiert sich der Bühler „Freundeskreis Nepalhilfe"

Bühler Bote, 13. August 2005

Bühl (rock). Groß ist die Not in Nepal. Darunter leiden besonders die Kinder. Deshalb hat es sich der seit zehn Jahren bestehende und als gemeinnützig anerkannte „Freundeskreis Nepalhilfe“ zur Aufgabe gemacht, den Waisen, Halbwaisen und Kindern armer Familien zu helfen. Beim Bühler Wochenmarkt stellte der Verein sich und seine Arbeit vor und verkaufte Artikel aus Nepal zu Gunsten der geförderten Projekte.

Insgesamt gehören dem Verein rund 70 Mitglieder an, die ausschließlich ehrenamtlich tätig sind, wie Ingelore Mauter versichert. Sie ist Ansprechpartnerin des Freundeskreises Nepalhilfe für die Region Bühl, Baden-Baden, Rastatt. Gemeinsam mit weiteren Mitgliedern informiert sie in der Region unter anderem mit Vorträgen über das Nepal-Engagement, organisiert Verkaufsstände an Wochenmärkten und reist auch schon mal nach Nepal, um vor Ort zu helfen - natürlich alles auf eigene Kosten. „Denn die eingenommenen Gelder kommen in vollem Umfange den Hilfsprojekten zugute“, so Ingelore Mauter.

Im September wird sie wieder gen Asien aufbrechen. In Nepal bietet der Freundeskreis den Kindern Unterkunft, Verpflegung, Betreuung, medizinische Versorgung sowie Schul- und Weiterbildung. Kasten- und Religionszugehörigkeit spielen dabei keine Rolle. In Pokhara in Nepal wurde deshalb vor nunmehr zehn Jahren ein Haus vom Freundeskreis gemietet, um Kindern und Betreuern eine Unterkunft zu geben.

Später wurde auf einem gekauften Gelände mit dem Bau eines Kinderdorfes begonnen. Eine Schule für 600 Schüler, eine Krankenstation und ein Laden kamen mittlerweile hinzu - ebenso wie Büffel und Hühner.

Die auf dem Wochenmarkt in Bühl angebotenen Artikel wurden alle vor Ort in Nepal erworben. Von buddhistischen Gegenständen wie Gebetsmühlen und Statuen über Klangschalen und Bücher bis hin zu Holzschnitzereien, Schmuck, Tüchern und Taschen reichte die Auswahl, die auf großes Interesse stieß.

Ingelore Mauter und ihr Team freuten sich über die gestellten Fragen zum Freundeskreis und den ausgestellten Gegenständen. Mit Hilfe von Schautafeln und auch in zahlreichen Gesprächen informierten sie über das Alltagsleben in Nepal, die Situation der Kinder und über die Arbeitsbedingungen der Vereinshelfer. So war beispielsweise zu erfahren, dass sowohl eine Wasserleitung, als auch Strom- und Straßenanschluss für die Anlage des Freundeskreises in Nepal geschaffen werden mussten.

Das nächste Mal mit einem Verkaufsstand vertreten sein wird der Freundeskreis Nepalhilfe beim Rastatter Weihnachtsmarkt.  nach oben

"Es bleibt ein Stück Herz dort zurück"

Ka-News, 07.August 2005

Monika Leibold im KinderdorfKarlsruhe - "Das war mein größtes Abenteuer." Monika Leibold bekommt immer noch ganz große Augen, wenn sie von ihrer Nepalreise erzählt. Von Oktober vergangenen Jahres bis Mai war sie auf dem "Dach der Welt" und sehnt sich wieder dort hin.

Viele Eindrücke hat Monika Leibold gesammelt, neue Freunde gefunden und sich für den "Freundeskreis Nepalhilfe" engagiert. Was bleibt sind unvergessene Erlebnisse, welche die 45-Jährige auch in ihrem Alltag in Karlsruhe prägen werden. "Ich habe ein großes Stück Gelassenheit mitgebracht. Ich bin ruhiger. Die Nepali legen eine große Seelenruhe an den Tag", berichtet die Lehrerin. Auch die große Gastfreundschaft der Einwohner hat sie beeindruckt: "Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt. Aber man kommt so schnell mit der Bevölkerung in Kontakt und wird von ihnen eingeladen."

Yetis sind Monika Leibold nicht über den Weg gelaufen

 

Himalaya
"Der Himmel ist ein großes Stück näher" (Foto: Monika Leibold)

Das war am Anfang nicht immer leicht. "Das war manchmal sehr beschämend für mich, wenn man sieht wie arm die Menschen sind. Aber auf der anderen Seite waren sie auch tödlich beleidigt, wenn man die Einladung nicht angenommen hat", so Monika Leibold. Die 45-Jährige lebte für einige Zeit bei einer Familie und nahm dort aktiv am Alltag teil: Ob bei der Feldarbeit oder beim Kochen - die Karlsruherin wurde ein Teil der Familie. "Es war so beeindruckend. Die Menschen strahlen so eine große Wärme aus."

Monika Leibold nahm natürlich auch an Trekkingtouren ins Gebirge teil und stieg bis auf über 5.000 Meter. "Wir waren auf 5.360 Meter Höhe auf dem French-Pass. Das ist schon gewaltig. Die Stille ist mächtig und der Himmel ist ein großes Stück näher", berichtet die Lehrerin. Als einzige Frau in einer Männergruppe nahm sie den Anstieg in Angriff und es war "eine tolle Erfahrung" für sie. Yetis sind ihr aber bei ihrer Tour nicht über den Weg gelaufen: "Wir haben schon komische Geräusche und Spuren im Schnee gesehen. Aber das waren wohl Bergaffen, die dort leben."

Monika Leibold zieht es wieder auf das "Dach der Welt"

Schüler im Kinderdorf

Die Schüler im Kinderdorf bei Pokhara lauschen andächtig dem Unterricht
(Foto: Monika Leibold)

Einen großen Teil ihres Aufenthalts blieb die Lehrerin in der Hauptstadt Kathmandu und in Pokhara. In Bhakunde bei Pokhara ist auch das Kinderdorf des Freundeskreis Nepalhilfe, wo sie sechs Monate mit einigen Unterbrechungen als Volontärin gearbeitet hat. Die Karlsruherin hat dort Englisch für die Hausmütter unterrichtet. In Kinderdorf gehen Vier- bis 17-Jährige zur Schule. Sie leben dort in einer großen Gemeinschaft, teilen sich die täglichen Aufgaben und sind eine große Familie. Der Freundeskreis Nepal gibt mit der Schule diesen Kindern eine Perspektive.

Monika LeiboldFür die Zukunft ist auch ein Ausbildungszentrum geplant. Der Verein finanziert sich aus Spenden. Nähere Informationen zu der Arbeit des Vereins gibt es bei Alexander Schmidt unter Telefon 06464/911780 oder im Internet bei der "Nepalhilfe". Monika Leibold (Bild links) will die Zeit auf dem "Dach der Welt" nicht missen. Auch die Unruhen im vergangenen Februar als der König das Parlament auflöste und es eine Nachrichtensperre gab, beeinträchtigten ihre Liebe zu dem Land nicht. Deshalb will die 45-Jährige auch bald wieder hin: "Es bleibt ein großes Stück Herz dort. Deshalb habe ich schon vor, im kommenden Jahr wieder nach Nepal zu gehen."
(tmr)  nach oben

Ehrenamtspreis für die Nepalhilfe

Badisches Tagblatt/Der Murgtäler, 6. Juni 2005

Gaggenau (vgk) - Mit der Verleihung des Preises für das Ehrenamt in der Akademie Schloss Rotenfels am Samstag würdigte der SPD-Kreisverband Rastatt/Baden-Baden/Bühl das Engagement der Aktionsgruppe Rastatt des Freundeskreises Nepalhilfe (Darmstadt). Für die musikalische Umrahmung der Feierstunde sorgten Mitglieder der Musikschule Gaggenau.

Ehrenamtspreis der SPDDer Preisträger ist ein noch junger Verein, dessen mutiges und sinnstiftendes Engagement seit 1995 Waisen, Halbwaisen und Kindern in Nepal, einem der ärmsten Länder der Welt zugute kommt. Ihnen bietet er Unterkunft, Verpflegung, soziale und medizinische Betreuung sowie die kostenlose Förderung von Schul- und Weiterbildungsmaßnahmen. Für die Initiatorin der Rastatter Gruppierung, Ingelore Mauter, ist diese Arbeit selbstverständlich. „Denn nichts entschädigt mehr für all die Mühe, als der Dank dieser Kinder", sagte sie bei der Entgegennahme des Preises.
Mit der Auszeichnung, so erläuterte Joachim Fischer, Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes, möchte man allen Mut machen, sich in sozialer Weise zu engagieren.  „Denn diese Männer und Frauen sind der soziale Fugenkitt, der vieles zusammenhält".
Auch für Gernot Erler, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, ist die Aktionsgruppe Nepalhilfe ein würdiger Preisträger. In seiner Festrede skizzierte er die Erfolgsbilanz des Vereins. Er stellte die Arbeit der Helfer in einen globalen Zusammenhang. „Entwicklungshilfe ist nichts für Sonntagsreden", führte er aus. „Viel mehr trägt sie dafür Sorge, dass unsere Welt sicherer wird. Denn Armut ist der Nährboden für den weltweit zunehmenden Terrorismus."
Der SPD-Landtagsabgeordneter Gunter Kaufmann zeigte sich in seiner Laudatio ebenfalls beeindruckt von der Kraft und dem Engagement der Nepalhilfe und sprach von einem würdigen Preisträger.  nach oben

Kinder für den Alltag stark machen

Badisches Tageblatt, November 2004

Rastatt/Gaggenau (sm) - „Viel Neues gibt es von unserem Projekt", berichtet Ingelore Mauter. Die 68-Jährige vom Freundeskreis Nepalhilfe kehrte von einem vierwöchigen Besuch im Land am Himalaja zurück. Dort besuchte sie das Kinderdorf in Pokhara, 350 Kilometer westlich der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. „Wir haben sechs weitere Kinder aufgenommen", strahlt die engagierte Rastatterin.

„Wir haben im vergangenen Jahr ein Kinderhaus aufgestockt, in dem wir Platz für insgesamt zwölf weitere Kinder geschaffen haben", berichtet sie. Und sie erzählt von zwei vierjährigen Mädchen, die dort mittlerweile ein neues Zuhause mit allem, was dazugehört, gefunden haben. „Ein Mädchen hat ihre Mutter bei einem Erdrutsch verloren, die Eltern des anderen Mädchens haben Lepra und können es nicht mehr ver­sorgen", erzählt sie. Und ist voll des Lobes über die Hausmütter, die die Kinder in Pokhara betreuen: „Sie haben viel von dem Leid abgefangen und dafür gesorgt, dass die Kinder wieder lachen können und das sichere Gefühl des Versorgtseins spüren."

Vorwärts geht es auch mit der Schule, wenngleich die Klassenstärke manchmal noch bei 60 Schülern liegt (auch Kinder aus dem Umland lernen dort). Das Problem liegt darin, qualifizierte Lehrer zu finden, denn: „Die Stadt als Verantwortliche soll die Lehrer bezahlen, und das führt zu Diskussionen", erläutert Mauter. Weil der Freundeskreis Nepalhilfe jedoch nach wie vor davon überzeugt ist, dass Schulbildung auch bei der Hilfe zur Selbsthilfe das A und 0 ist, steuert der Verein einen Teil der Mittel zu. „Das darf nur nicht dauerhaft sein", so Mauter.

Auch die Krankenstation - die noch bescheiden eingerichtet ist - entwickelt sich gut. Wie Ingelore Mauter erzählt, betreut ein Assistenzarzt die Kinder. Sie werden kostenlos behandelt. Für Erwachsene, die diesen Versorgungsdienst gleichfalls gern in Anspruch nehmen, wird laut Mauter ein „symbolischer Betrag von umgerechnet 30 bis 40 Cent erhoben".

Das Kinderdorf mit seinen Einrichtungen ist offen, wird nicht abgeschottet, denn: Ziel ist die Integration der Jungen und Mädchen in ihrer Heimat, dort, wo sie ihre Wurzeln haben. Nach der Ausbildung sollen sie selbstständig für sich sorgen können. Das klappte in einigen Fällen bereits gut, in anderen weniger. Zurzeit denken die Mitglieder des Freundeskreises darüber nach, wie der Übergang vom beschützenden Kinderdorf in den nepalesischen Alltag fließender und für die Jugendlichen leichter gemacht werden kann. „Der Unterschied ist einfach zu krass. Wir müssen sicherstellen, dass die Jungen und Mädchen zurecht kommen mit der Verantwortung für sich. Denkbar wären beispielsweise Wohngemeinschaften. Aber auch das ist eine Frage des Geldes."

Während ihres Aufenthalts wohnte Ingelore Mauter in einer der kleinen Unterkünfte, die für Besucher im Kinderdorf, in dem zurzeit 48 Jungen und Mädchen leben, errichtet wurden. „Wir wollen aus der Einrichtung kein Touristenzentrum machen, Besuchern und Interessierten aber die Möglichkeit zur Information vor Ort bieten", erläutert die Rastatterin. Tourismus indes ist wichtig für das Land - das arm an Industrie ist. Auch dafür möchte Ingelore Mauter Interesse wecken.

Begleitet wurde die Rastatterin von Monika Jürgens aus Gaggenau. Die ehemalige Handarbeitslehrerin hatte vor einiger Zeit bereits junge Nepalesinnen und eine Hausmutter im Nähen unterwiesen. In diesem Jahr hatte sie eine Zick­Zack-Nähmaschine im Reisegepäck. Und vor Ort war sie sehr erfreut darüber, auf welchen fruchtbaren Boden ihre Arbeit gefallen war.

Wie immer, wenn Ingelore Mauter aus Nepal kommt, hat sie nicht nur viele interessante Geschichten und neue Ideen sondern auch Handwerkskunst m Koffer. Hergestellt wird diese in Nepal von dort ansässigen Handwerkern und dann in Deutschland zugunsten des Projektes verkauft, so auch am Samstag, 20. November. Dann gibt es ab 16 Uhr einen Diavortrag im Gemeindehaus St. Josef in Gaggenau. Alexander Schmidt, Gründer und Leiter des Freundeskreises, wird zum Thema „Faszinierendes Nepal" sprechen. Auch Monika Jürgens und Ingelore Mauter sind mit von der Partie und hoffen auf zahlreiche Besucher. Informationen erteilt Monika Jürgens, Tel (0 72 25) 28 63. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.  nach oben

„Nein sagen zu müssen, ist am schlimmsten“

Rastatter Tageblatt, 20. Juli 2004

Rastatt (sm) — „Schulbildung ist das A und O“, sagt Ingelore Mauter von der Rastatter Gruppe des 1995 gegründeten Vereins „Freundeskreis Nepalhilfe“. Vor etwas mehr als einem Jahr hat der Verein im Kinderdorf bei Pokhara, rund 350 Kilometer westlich der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu, eine Schule eingeweiht: „Und sie läuft richtig gut“, freut sich die 69-Jährige.

Wurden dort zu Beginn des vergangenen Jahres rund 300 Schüler unterrichtet, sind es mittlerweile rund 600. Großen Wert lege man zum einen auf die Aus- und Weiterbildung der Lehrer. „Die sind mit Begeisterung dabei“, bilanziert Mauter. Sie ist überzeugt: „Die Verlässlichkeit der Leute vor Ort ist unser Kapital und unser Gewinn.“

Bei der Ausbildung der Kinder gilt das Augenmerk der Verflechtung von Theorie und Praxis: Außer im Rechnen, Schreiben, Lesen und in naturkundlichen Dingen werden die Kinder auch im Nähen, Holzbearbeiten und in hauswirtschaftlichen Belangen unterwiesen. Mit dieser Vernetzung sollen die Chancen für eine fundierte Berufsausbildung und damit für ein besseres Leben in Nepal verbessert werden, erläutert Mauter den Hintergrund. „In der neuen Schule sind Räume vorhanden, in denen wir diese Dinge in den Unterricht integrieren können“, berichtet sie. Allerdings: Noch nicht alle Wünsche sind erfüllt. Beispielsweise der nach Fachräumen für Physik und Chemie. Auch verschiedene Lehrmittel fehlen noch.

Bildung für alle, lautet die Devise. „Die Jungen und Mädchen kommen auch aus den umliegenden Dörfern“, berichtet die engagierte Rastatterin und stellt klar: „Die Kinder aus dem Kinderdorf sollen gegenüber den anderen nicht privilegiert sein. Wir machen keine Unterschiede und helfen allen, soweit es in unseren Kräften steht.“ Und die Anfrage sei groß. Gerade in politischen Unruhezeiten wie zurzeit.

Aber die Kapazitäten im Kinderdorf sind beschränkt. Mauter: „Nein sagen zu müssen, ist am schlimmsten.“ Deshalb packt der „Freundeskreis Nepalhilfe“ in Kürze zwei neue Projekte an, die auch die Rastatter unterstützen: „Wir wollen gern ein viertes Kinderhaus bauen. Das kostet in Nepal rund 20.000 Euro“, erläutert Mauter. „14 weitere Kinder mit einer Hausmutter und einer Helferin könnten dort gut leben“, rechnet sie vor. Zweites Projekt ist eine Krankenstation. Zurzeit betreuen zweimal wöchentlich zwei Assistenzärzte die Kinder - kostenlos. Aber auch Erwachsene nehmen dieses Angebot verstärkt an - gegen einen Obulus.

„Nepal ist ein armes Land“, sieht es Mauter sachlich. Auswege aus dem Teufelskreis Armut kann ihrer Überzeugung nach nur Hilfe zur Selbsthilfe weisen. Und das haben sie und ihre Mitstreiter sich auf die Fahnen geschrieben.

Ansporn bei allen Schwierigkeiten sind immer wieder kleine Erfolge: „Einige Kinder haben unser Dorf nun verlassen. Ein Junge studiert, ein anderer hat mit unserer Hilfe eine kleine Essstube eröffnet und kann davon leben. Zudem arbeitet er nebenher, um ein anderes Kind zu unterstützen, wie man ihn unterstützt hat“, berichtet Ingelore Mauter, und ihre Augen glänzen. Sie und ihr Rastatter Team machen sich am Samstag, 24. Juli, wieder stark: „Dann präsentieren wir uns auf dem Marktplatz ab 8 Uhr. Wir informieren über unsere Arbeit und verkaufen Produkte aus Nepal. Das Geld kommt den Projekten zugute.“ Tücher, Handarbeiten, Schmuck, Schnitzereien, Taschen - alles von Nepalesen gefertigt - werden zum Verkauf angeboten. Auch Besuch aus Nepal ist dabei: Unter anderem eine Hausmutter aus Pokhara.  nach oben

Hilfe für verstoßene Kinder in Nepal

Frankfurter Rundschau, 27. Februar 2004

Irmgard SchlaegerIrmgard Schlaeger aus Bockenheim ist in der langen Reihe bürgerlicher Frankfurter Stiftungsgründerinnen die letzte. Am 15. Dezember 2003 ist ihre Stiftung von 100.000 Euro zugunsten von heimatlosen nepalesischen Kindern eingetragen worden. Stiftungszweck: „Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder und Jugendlicher in Nepal“, steht in der Kartei.

Irmgard Schlaeger ist Lehrerin an einer kaufmännischen Berufsschule und allein stehend. Sie stammt aus Köln; dort ist sie mit dem Stiftungsgedanken aufgewachsen: „Die Tradition ist mir nicht unbekannt, meine Familie war Begünstigte einer 400 Jahre alten Stiftung.“ Ihr Taschengeld kam damals aus Stiftergeld, und das, obwohl sie ein Mädchen war und „eigentlich nur Jungen darauf Anrecht hatten“. Ihre Mutter habe aber die Verteilung anders bestimmt, die sei eine emanzipierte Frau gewesen.

Was Irmgard Schlaeger für die Kinder am Rand der Stadt Pokhara in Nepal tut, hat einen ähnlichen Hintergrund. Die Waisen oder „Sozialwaisen“ in dem Kinderdorf des Vereins „Freundeskreis Nepalhilfe“, das sie unterstützt, „sind vor allem Mädchen, die haben da ja keinen Wert“. Es sei also etwas zu tun, „um mehr Gleichheit zu erreichen“. Bei drei Besuchen in vier Jahren hat sie erfahren: Wenn die Väter die Frauen verlassen, „werden die Kinder oft ausgesetzt“.

Dass sie stiften würde, war für die Frankfurterin lange klar. Dass sie es kann, ist Glück: „Ich habe sehr sparsame Eltern gehabt.“ Auf das Projekt in Nepal kam sie bei einer Touristenreise. Einfach, „weil man da mit dem Bus hinkommen konnte“.

VON CLAUDIA MICHELS nach oben

 

Schüler-Hilfe reist in den Himalaja

Wiesbadener Tageblatt, 05. Dezember 2003

aja. Großes Hallo in der Aula der Oranienschule. Viele Klassen waren gekommen, um den Vortrag von Alexander Schmidt zu hören und ihm ihre gesammelten Beträge für seine Kinderhilfsaktion in Nepal mitzugeben. Der junge Darmstädter engagiert sich seit zehn Jahren mit dem „Freundeskreis Nepalhilfe“ für benachteiligte Kinder im Himalaja-Staat.

Mit Eigeninitiative und vielen Spendern hat er es geschafft, dass in den Bergen, in der Nähe der Stadt Pokhara ein Kinderdorf entstehen konnte, das für Dutzende Kinder die Möglichkeit bietet, eine Ausbildung und adäquate Unterkunft zu erhalten. Mit vielen Dias und persönlichen Erlebnisberichten bringt er den Schülern der Oranienschule jetzt schon im dritten Jahr die Welt der Kinder im Himalaja näher.

Vor drei Jahren entstand der Kontakt zu der Wiesbadener Schule über eine inzwischen pensionierte Lehrerin. Zur Zeit übernimmt die Koordination der Hilfsaktion, die auch als Sozialprojekt im Schul-Programm verankert ist, das Kol­legiumsmitglied Monika Sauerland. Sie berichtet, dass im Jahre 2000 zwar zuerst nur wenige Schüler mitmachen wollten, doch dass mittlerweile vie­le Klassen mit kreativen eigenen Ideen helfen.

Ob die Erlöse aus dem Verkauf von selbst gebackenem Kuchen, der Klassenzeitung oder einem Basar stammen, ob Überschüsse aus dem Erwerb von Materialien oder Klassen­freizeiten gespendet werden oder ob es einfach darum geht, den nepalesischen Kindern bunte Briefe in Englisch zu schreiben - dem Ideenreichtum der Oranienschüler scheint wahrlich keine Grenze gesetzt. Sogar eine Einzelpatenschaft wurde von einer Schülerin der zwölften Klasse übernommen.

Nach dem stürmisch beklatschten Diavortrag bekam Alexander Schmidt von allen Klassen die Briefe, Spenden und Geschenke, die er mit in das asiatische Land nehmen wird, wohin er zweimal im Jahr reist, um sich dort um die weiteren Fortschritte zu kümmern. Eine Schule konnte mittlerweile schon gebaut werden, einzelnen Kindern mit Behinderungen wurden Möglichkeiten zu Behandlung und Integration gegeben, Spielzeug und Möbel wurden angeschafft - das alles war auf Alexander Schmidts Bildern auch zu sehen.

„Zwei Kulturen kommen sich so näher“, freut sich auch Monika Sauerland, die vom dauerhaften weiteren Erfolg des Nepal-Projekts der Oranienschule überzeugt ist.  nach oben

„Schulbildung ist das A und O“

Rastatter Tageblatt, 11. Juni 2003

Rastatt (sm) - Die Rastatter Gruppe des „Freundeskreises Nepalhilfe“ hat seit Gründung des Vereins 1995 viel bewegt.  Und es gibt in Nepal noch jede Menge zu tun“, unterstreicht Vorstandsmitglied Ingelore Mauter im BT-Gespräch. Nach wie vor sei man bei der Unterhaltung des Kinderdorfs und der im April dieses Jahres eingeweihten Schule nahe Pokhara, 350 Kilometer westlich der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu, auf Unterstützung angewiesen. Deshalb lädt die Gruppe am 14. Juni mit einem Stand ab 8 Uhr auf den Rastatter Wochenmarkt ein.

„Wir informieren mit Schautafeln über unsere Arbeit und verkaufen verschiedene Artikel aus Nepal: Klangschalen, Gebetsmühlen, Schmuck und Tücher zum Beispiel“, berichtet die 67-jährige Rastatterin. „Und der gesamte Erlös kommt unserem Projekt in Nepal zugute. Dafür steht jedes Mitglied mit seinem Namen ein.“ Sie selbst ist seit 1997 dabei: „Ich bereise als ‚Trekking-Frau‘ Nepal schon seit 1986“, erinnert sie sich. 1997 lernte sie auf dem Flughafen in Kathmandu Alexander Schmidt, den Vorsitzenden des Freundeskreises kennen. Da sie aus eigenem Erleben die Armut in Nepal kannte und „etwas zukunftsorientiertes, vor allem für die Kinder“ tun wollte, war ihr Entschluss schnell gefasst. Seither macht sie sich für das Nepal-Projekt stark.

Der bundesweite Verein zählt zurzeit 63 Mitglieder und 47 „Paten“, die die Arbeit ermöglichen und tragen. Finanziert wird diese aus Beiträgen, Spenden und Veranstaltungen, wie Diavorträgen, Märkten oder Festen, berichtet Mauter.

In den Händen hält sie eine großformatige Mappe mit Fotografien, alle im Kinderdorf aufgenommen. „Die Fläche beträgt rund 15.000 Quadratmeter. Das Dorf liegt am Fuße des Annapurna-Gebirges mit seinen sieben Achttausendern“, erläutert die Rastatterin. Das Kinderdorf besteht aus drei Kinderhäusern, in denen zurzeit 40 Jungen und Mädchen von den so genannten Hausmüttern (Mauter: „Sie sind das Herzstück.“) und ihren Helfern betreut werden. Weiter gehören ein Wirtschaftsgebäude mit Bibliothek (,‚Die muss auch noch aufgestockt werden.“), eine Krankenstation und ein Büro zur Anlage. Und seit kurzem ist eben auch „die Schule voll funktionsfähig“, freut sich Ingelore Mauter. Ihren Angaben zufolge werden zwischen 300 bis 500 Kinder unterrichtet, und die Tendenz ist steigend. Die Schüler kommen aus einem Umkreis von durchschnittlich 25 bis 30 Kilometern.

„Wir legen vor allem Wert auf die Bildung und setzen bei den Kindern an. Sie müssen Zusammenhänge erkennen und alte Strukturen durchbrechen, um langfristig besser zu leben“, erklärt die „Trekking-Frau“. Nepal sei ein armes Land. „Die Familien sind groß, haben meistens viele Kinder. Das führt erneut zu Armut“, schildert Mauter einen Teufelskreis: „Deshalb ist Schulbildung – angefangen bei den Kindern - das A und O.“ Doch die neue Schule steht auch Erwachsenen offen: „Das ist bei der hohen Zahl der Analphabeten dringend notwendig“, stellt die 67-Jährige heraus.

Auf die Frage, was ihr dringendster Wunsch ist, antwortet die engagierte Rastatterin: „Dass wir für die Schule Sponsoren finden. Dort fehlt es noch an allem - vom Schulbuch bis zur Wandtafel.“ Im September, freut sie sich schon jetzt, werde sie selbst wieder nach Nepal fliegen. Bis dahin hofft sie auf Unterstützung, um speziell das Schulprojekt weiter vorantreiben zu können.   nach oben

Mit Kinderdorf gegen Armut

Frankfurter Neue Presse, 01. Dezember 2001

Bad Nauheim. Nepal - das ist für die meisten Menschen eine faszinierende Berglandschaft im Himalaja und ein beliebtes Reiseziel für Trekking und Kulturreisende sowie Bergsteiger. Nepal bietet viel: von Dschungel über gemäßigte Zonen bis zu immer von Schnee bedeckten Achttausendern, freundliche Menschen, alte Kulturdenkmäler. Doch eines ist im ganzen Land gleich: bittere Armut, unter der besonders die Kinder leiden.

Für die Ärmsten der Armen setzt sich seit sechs Jahren der Verein Freundeskreis Nepalhilfe ein, der im Cafe Johannisberg in Bad Nauheim über Land und Leute des fern liegenden Königreichs informierte und besonders auf die schwierige Situation vieler Kinder dort aufmerksam machte.

Nepalesischer Partnerverein

Eingeladen zum „Marktplatz Nepal“, einer Ausstellung ausgewählter nepalesischer Erzeugnisse, und der Abendveranstaltung mit Vorträgen hatten der Vorsitzende des Freundeskreises Nepalhilfe, Alexander Schmidt, und die Frankfurter Mimin Carmen Renate Köper.

Im Zentrum der Veranstaltung stand das Kinderdorf bei Pokhara, 220 Kilometer von Kathmandu entfernt in West-Nepal gelegen, das mit der Unterstützung des Freundeskreises in diesem Jahr fertiggestellt wurde und in dem zurzeit in drei Häusern 30 Kinder leben. Träger des Kinderdorfes ist der nepalesische Partnerverein „Forum for the Welfare of Himalyan Children“. „Uns ist es wichtig, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten“, umschreibt Schmidt die vorrangigen Ziele des vom Finanzamt als mildtätig anerkannten Vereines.

„Das Kinderdorf ist kein Projekt, das von Deutschland aus geplant und organisiert wird. Es ist von Nepalesen für Nepalesen. Es arbeiten nur Einheimische in dem Projekt, und die Kinder werden nach der nepalesischen Tradition erzogen. Wir wollen statt Mitleid Hoffnung bringen.“ Trotzdem ist für viele der 62 Freundeskreis-Mitglieder das Kinderdorf zu einer Familie geworden. „Wir identifizieren uns damit wie in einer Großfamilie“, ist von Unterstützern zu hören. Auslöser für die Hilfsaktion waren zwei Ereignisse während eines Nepalaufenthaltes, die den begeisterten Bergsportler und Trekkingtour-Veranstalter nicht mehr losließen. „Ein kleines Mädchen saß im Straßengraben und war gerade dabei, auf die Straße zu krabbeln, und keiner kümmerte sich um das Kind“, erinnert sich Schmidt. Dann sah er eine Frau, die sich die Pulsadern aufgeschnitten hatte und deren kleiner Sohn noch in den Armen der Sterbenden lag.

Zunächst entstand eine private Initiative, später folgte die Vereinsgründung. Zuerst wurde ein Haus in Pokhara angemietet, in dem die Kinder von Hausmüttern versorgt wurden. Alle Kinder besuchen die Schule - in Nepal längst keine Selbstverständlichkeit. Sie sollen eine gute Ausbildung erhalten und einen gesicherten Beruf in Nepal ausüben können. Vor drei Jahren konnte ein Lehrer eingestellt werden, der neben der Hausaufgabenbetreuung auch die Vaterrolle übernahm. Da die „Familie“ immer weiter anwuchs, beschloss man, ein Kinderdorf zu bauen. Dort sollen einmal 100 Kinder leben. Als weiteres Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit eine Schule in der Nähe des Kinderdorfes ausgebaut.

Die Fertigstellung des Kinderdorfes, der Schulausbau und die Anschaffung eines Busses für die Kinder haben die Finanzen des Vereins sehr strapaziert, so dass an einen Ausbau des Kinderdorfes zunächst nicht zu denken ist.

Auf die Regierung kann niemand zählen

Von der Regierung des Königreiches ist keine Unterstützung zu erwarten. Schmidt wertet es schon als Erfolg, dass er einen Vertrag mit den amtlichen Stellen abschließen konnte und die Spendengelder ohne Verluste in das Projekt fließen können. Der ganze Verein werde ehrenamtlich geführt, betont Schmidt. Alle Gelder gingen in das Projekt und nicht in die Verwaltung. Sachspenden werden persönlich überbracht. „Das Schönste ist das Lachen der Kinder, ihre Unbekümmertheit“, beschreibt Schmidt die Motivation, auch weiter zu helfen. Informationen bei Alexander Schmidt, Flurstraße 6, 35080 Bottenhorn, Telefon (06464) 91 17 80 und im Internet: www.nepalhilfe.de.

von Jutta Martini nach oben

Bottenhorner will Robin Hood für nepalesische Kinder sein

Oberhessische Presse, 30. Dezember 1999

Hinterland. Der Hinterländer Freundeskreis Nepalhilfe beginnt im nächsten Jahr mit dem Bau zweier Häuser für bedürftige Kinder.

Eigentlich sollten es drei Häuser werden, in denen Waisen, Halbwaisen und andere sehr bedürftige Kinder ein Zuhause und eine Ausbildung erhalten. Doch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit hat seine Förderung stark eingeschränkt, und vom nepalesischen Staat ist nichts zu erwarten.

Aber die Not der Kinder ist groß, und die Nepal-Freunde sind zuversichtlich, dass demnächst mit eigenen Mitteln und Spenden das Großprojekt begonnen werden kann. Viele Menschen im Hinterland haben die Nepalhilfe bereits unterstützt: bei Dorffesten, Musikabenden, Vorträgen.

Der Freundeskreis hat seine Wurzeln im Hinterland, genau genommen in Bottenhorn. Am Anfang standen Trekking-Touren, zu denen Alexander und Markus Schmidt nach Nepal flogen. Hinzu kam eine persönliche Freundschaft, die aus einem Deutsch-Kurs entstand, den Alexander Schmidt für Asylbewerber gab.

Die Brüder lernten die Lebensumstände ihrer Freunde und die Not vieler Kinder bei Reisen 1994 und 1995  kennen. Sie selbst wurden symbolisch von ihren Gastgebern „adoptiert“ und übernahmen ihrerseits das Schulgeld für deren Kinder.

Freundeskreis wurde 1995 gegründet

Die Not der bettelnden Kinder, die ihre Geschwister noch auf dem Rücken tragen, ließ Alexander Schmidt nicht mehr los. „Ich wünschte mir nur eines: Ein Robin Hood für all diese unschuldig ins Elend geworfenen Kinder zu sein.“

Als es gelang, im Oktober 1995 in Nepal einen von Einheimischen geführten Verein „Forum for the Walfare of Himalayan Children“ (FWHC) zu gründen, war ein wichtiger Schritt getan. Das Gegenstück wurde im selben Jahr am 26. November in Lixfeld als „Freundeskreis Nepalhilfe“ ins Leben gerufen. Dort wird am 22. Januar ab 19 Uhr mit einer zweiteiligen Nepal-Dia-Show über das faszinierende Land und über die Nepalhilfe informiert.

Mit dem Partnerverein zusammen wurde bereits 1995 in einem gemieteten Haus in Pokhara für 30 bedürftige Kinder eine Obhut eingerichtet. Sie leben dort mit Hausmutter, Helferinnen, einem Nachhilfelehrer und einem „Organisationsmanager“. Auf längere Sicht möchten die Nepal-Freunde ein Kinderdorf mit zehn Häusern anlegen, sodass bis zu 100 Kinder betreut werden können.

Die Kinder sollen in ihrem eigenen Kulturkreis erzogen werden und aufwachsen. Zum Dorf sollen kleine Felder, Nutztiere und viel Platz zum Spielen gehören.

Das 15.000 Quadratmeter große Grundstück liegt an der Stadtgrenze von Pokhara in den Gebirgsausläufern des Himalaja. Der Bau der Häuser ist mit je 30.000 Mark kalkuliert. Eine Quelle liefert Frischwasser. Gekocht werden soll mit Energie aus Sonnenkollektoren.

„Wir sind auf private Zuwendungen angewiesen,“ sagt Alexander Schmidt. „Ohne Projektpatenschaften, neue Mitglieder und Freunde ist dieses große Projekt, als Hoffnungsinsel für Kinder, in absehbarer Zeit nicht zu verwirklichen.“

Kontakt: Alexander Schmidt, Flurstraße 6, 35080 Bottenhorn, Telefon 064641911780. Informationen im Internet gibt es unter www.nepalhilfe.de.

von Lore Mahner nach oben

Chance für Kinder in Nepal

Darmstädter Echo, 26. November 1996

GRIESHEIM (hph). Ein Freundeskreis hat sich zur Aufgabe gemacht, Kinder in Nepal zu fördern. Mit großem Engagement setzt sich Markus Schmidt aus Griesheim dafür ein, bessere Rahmenbedingungen im Bildungsbereich zu schaffen (wir berichteten).

Alles fing damit an, daß der Student in seinem Heimatort Bottenhorn bei Marburg einen Asylbewerber kennenlernte. Es entstand eine Freundschaft. Und nach der Abschiebung aus Deutschland flatterte Schmidt eine Einladung ins Haus, die der Weltenbummler gerne annahm. Im Himalaja stellte er fest, daß es im Bildungsbereich des Dritte-Welt-Landes große Defizite gibt. „Die Kinder müssen mehrere Stunden bis zur Schule laufen. Und die kostet auch noch Geld.“ Außerdem komme hinzu, daß wenig Interesse bei den Familien bestehe, die Kinder zur Schule zu schicken. „Jedes Familienmitglied, das dort hingeht, ist eine fehlende Arbeitskraft zur Sicherung des Lebensunterhalts.“

Vor diesem Hintergrund gründete der Wahl-Griesheimer zusammen mit seinem Bruder Alexander den „Freundeskreis Nepalhilfe“, der im Februar dieses Jahres offiziell vom Amtsgericht als gemeinnütziger Verein anerkannt wurde.

Über Kontakte mieteten die Brüder in der Stadt Pokhara ein Haus an. Dort fanden 14 Kinder eine Heimat. Der Verein stattet sie mit Kleidung, Essen und Schulgeld aus. „Patenschaften decken einen großen Teil der benötigten Finanzen ab“, sagt Schmidt.

Erst in der vergangenen Woche kam er von einer Reise nach Griesheim zurück. Unter anderem sah er sich dabei nach einem geeigneten Land um. Schmidts Vision: „In naher Zukunft soll ein eigenes Dorf entstehen.“

Deshalb hoffen er und die Vereinsmitglieder auf Unterstützung. „Unsere Organisation sorgt dafür, daß die Spenden zu hundert Prozent den Kindern zugute kommen“, sagt er.  nach oben

„Freundeskreis Nepalhilfe“

Hinterländer Anzeiger, 28. November 1995

Hinterland (bam). Der junge Bottenhorner Alexander Schmidt setzt sich seit geraumer Zeit engagiert für nepalesische Kinder ein. In diesen Tagen gründete er mit einem Team ehrenamtlicher Mitarbeiter den Verein „Freundeskreis Nepalhilfe e.V.“ Es handelt sich dabei um eine Einrichtung zur Hilfe und Förderung nepalesischer Kinder.

Sicherlich fragt sich mancher „Warum gerade Nepal?“ Nun, mangelnde Bildung, katastrophale Infrastruktur und das wirtschaftliche Abseits sind in erster Linie dafür verantwortlich, daß Nepal zu den ärmsten Ländern der Erde zählt.

Durch die ehrenamtliche Tätigkeit zahlreicher Christen, die sich in dieser Arbeit engagieren, sowie die unbürokratische Abwicklung konnten Alexander Schmidt und sein Team schon viel erreichen. Ein Heim, bietet bereits 15 Waisenkindern ein Zuhause. Eine vereinseigene Schule soll folgen. Ziel des Vereins ist es, Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten, um Land und Leuten aus der sozialen Randstellung herauszuhelfen.

Die Vereinsmitglieder weisen ausdrücklich darauf hin, daß Spenden in voller Höhe dem gewünschten Zweck zugeführt werden. Kostenintensive Verwaltung und Mitarbeiter-Gehälter entfallen, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Hilfsvereinen. Da der Verein als gemeinnützig anerkannt wird, sind Spenden und Patenschafts-Aufwendungen steuerlich absetzbar. Desweiteren haben die Spender hierbei die Möglichkeit, sich an Ort und Stelle von der Verwendung der Spendengelder selbst zu überzeugen. Alexander Schmidt bietet darüber hinaus auch unvergeßliche Trekking-Touren in das „Traumland am Himalaya“ an.  nach oben